Die extremen Niedrigwasserstände im Winter 2005/2006 boten nicht alltägliche
Einsichten in das Bodensee-Litoral. Ein verhältnismäßig langer Frost mit begehbarem Eis machte die Flachwasserzone besonders erlebbar.
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90 Meter ragen die Felsen senkrecht in den Überlinger See.
Bei den Werd-Inseln östlich Stein am Rhein
Im Hintergrund das kleine Kloster.
In der Hegne-Bucht (Ostteil Gnadensee / NSG Wollmatinger Ried)
Durch das Extremhochwasser 1999 abgestorbene Schilfröhricht; die Stoppelfelder sind bis 30 m breit.
Nahe dem Reichenauer Damm stand bis vor wenigen Jahren noch ein Seebinsen-Röhricht. Die Rhizome sind
noch zu erkennen. Im Hintergrund: Ruine Schopflen.
Bereits 40 Jahre alt sind die Stoppeln bei der Schilf- insel nahe Hegne. Dessen Duchmesser war Anfang
der 1960 noch 10 mal größer.
Durch die Niedrigwasserjahre 2003-2005 hat sich ein Rohrkolben-Röhricht mit bis zu 100 m Breite
vor dem Wollmatinger Ried angesiedelt.
An der Stockacher Aachmündung
An der Mündung der Stockacher Aach haben sich seit dem Niedrigwasserjahr 2003 vor dem Röhricht dichte Weidenbestände gebildet,
die bereits bis 3 m hoch sind. Links: Bodman, rechts: Sipplingen im Hintergrund.